Evenepoel festigt zweiten Gesamtrang bei der Tour de France

Evenepoels Leistung in den Alpen
Remco Evenepoel hat auf der vorletzten Etappe der Tour de France seinen zweiten Gesamtrang gefestigt. Der Belgier zeigte sich in den Alpen in starker Form, insbesondere auf der Etappe über den Col du Galibier, dem höchsten Punkt der diesjährigen Tour mit 2642 Metern. Dort konnte er seine Fähigkeiten im Hochgebirge unter Beweis stellen, was zuvor von einigen Beobachtern angezweifelt worden war.
Evenepoel fuhr in der auf fünf Fahrer geschrumpften Favoritengruppe mit und hatte am Ende der extrem anspruchsvollen Etappe noch Reserven, um die Verfolgung der beiden letzten Ausreißer aufzunehmen. Sein Sportlicher Leiter Klaas Lodewyck hob Evenepoels Konstanz während der gesamten Tour hervor. Auch Teamchef Ralph Denk äußerte sich stolz über die Entwicklung seines Fahrers, der einen wichtigen Schritt in seiner Karriere gemacht habe.
Casino Boni
100% bis zu 500€ + 200 Freispiele
- Willkommenspaket bis zu 1.500€
- 10% wöchentliches Cashback



100% bis zu 750€ + 150 Freispiele
- Bis zu 2.000€ auf die ersten 3 Einzahlungen
- 25% Reload-Bonus jeden Montag



150% bis zu 300€ + 100 Freispiele
- Willkommensbonus bis zu 1.000€
- 50 Freispiele jeden Freitag
Auf der 20. Etappe, einer Königsetappe über mehr als 5600 Höhenmeter, belegte Evenepoel den zweiten Platz mit 26 Sekunden Rückstand. Er hatte zuvor bereits zwei Etappen gewonnen. Die Leistung Evenepoels beeindruckte viele Kritiker, die ihm zuvor mangelnde Fähigkeiten im Hochgebirge unterstellt hatten. Er selbst verwies auf seine Erfolge, darunter einen dritten Platz vor zwei Jahren, den zweiten Platz in diesem Jahr und einen Sieg bei der Spanien-Rundfahrt.
Seixas und Carapaz überzeugen
Ein weiterer Fahrer, der auf der Königsetappe auffiel, war Paul Seixas. Der Teenager, der als jüngster Teilnehmer seit 1937 in seine erste dreiwöchige Rundfahrt startete, zeigte sich widerstandsfähig. Erst am letzten Berg der Tour begann der 19-Jährige zu schwächeln. Trotzdem bewies er auf den mythischen Pässen seine herausragende Premiere auf der größten Bühne des Radsports.
Seixas wollte nicht nur seinen vierten Platz absichern, sondern kämpfte um einen Podiumsplatz. Er verlor 1:50 Minuten auf das UAE-Duo und der Abstand im Gesamtklassement wuchs auf 2:14 Minuten an. Der Décathlon-Kapitän zeigte sich enttäuscht, nicht um das Podium gekämpft zu haben, aber auch stolz auf seine Leistung.
Der Ecuadorianer Richard Carapaz gewann die Königsetappe und sicherte sich das Bergtrikot. Er war Teil einer Ausreißergruppe auf der 20. Etappe, die über den Col du Galibier zum Alpe d’Huez führte. Carapaz verteidigte seine knappe Führung in der Bergwertung, die nur einen Punkt vor Tadej Pogacar lag. Er investierte viel Energie in den ersten Anstiegen und attackierte bereits mehrere Kilometer vor den Bergwertungen aus der Spitzengruppe heraus.


Carapaz zeigte sich kämpferisch und wurde für seine Leidensfähigkeit belohnt, wie bereits auf der 18. Etappe. Er betonte, wie sehr er in dieser Tour gekämpft habe und dass er den Erfolg verdient habe. Für ihn war das gesamte Rennen ein Traum, und das Erreichen des Ziels mit zwei Etappensiegen und dem Bergtrikot mache ihn sehr stolz.
Gesamtklassement und Schlussetappe
Im Gesamtklassement liegt Tadej Pogacar vor der Schlussetappe auf die Champs-Elysées in Paris 6:26 Minuten vor Evenepoel. Dritter ist Pogacars Teamkollege Isaac del Toro aus Mexiko, der 9:42 Minuten zurückliegt. Die Positionen im Gesamtklassement gelten als weitgehend festgelegt, da die Topstars auf der Schlussetappe in Paris im Kampf um das Gelbe Trikot in der Regel keine Angriffe mehr starten.
Die letzte Etappe der Tour de France am Sonntag wird aufgrund schwerer Waldbrände um 44 Kilometer verkürzt. Das französische Innenministerium entschied, einen Teil der ursprünglich für die Absicherung der Schlussetappe eingeplanten Sicherheitskräfte abzuziehen. Diese Einheiten sollen stattdessen die Einsatzkräfte in den von den Bränden betroffenen Regionen unterstützen, insbesondere in der Gironde nahe Bordeaux. Die Strecke der 21. Tour-Etappe wird somit von ursprünglich geplanten 133 km auf 89 km verkürzt.
Read Also
Source: eurosport.de