Freiburg sichert sich deutlichen Sieg im DFB-Pokal gegen Fortuna Düsseldorf

Matanovic gelingt Joker-Doppelpack, Makengo trifft erstmals: Freiburg macht es deutlich

Freiburgs erfolgreicher Trip nach Düsseldorf

Der SC Freiburg hat im DFB-Pokal die nächste Runde erreicht, nachdem er bei Fortuna Düsseldorf einen 5:1-Sieg (1:0) verbuchen konnte. Dieser Erfolg markiert den zweiten Sieg für den Bundesligisten innerhalb der ersten vier Pflichtspieltage der Saison. Die Tore für Freiburg erzielten Lucas Höler, Igor Matanovic mit einem Doppelpack, Lukas Kübler und Jordy Makengo.

Die Mannschaft von Trainer Julian Schuster reiste direkt aus Schottland nach Düsseldorf, nachdem sie das Hinspiel in der Europa-League-Qualifikation gegen den SC Motherwell mit 3:1 gewonnen hatte. Trotz der Reise erwies sich dies nicht als Nachteil für die Freiburger.

Casino Boni

1
Winbeatz
5.0/5

100% bis zu 500€ + 200 Freispiele

  • Willkommenspaket bis zu 1.500€
  • 10% wöchentliches Cashback
2
Thor Fortune
5.0/5

100% bis zu 750€ + 150 Freispiele

  • Bis zu 2.000€ auf die ersten 3 Einzahlungen
  • 25% Reload-Bonus jeden Montag
3
Roulettino
5.0/5

150% bis zu 300€ + 100 Freispiele

  • Willkommensbonus bis zu 1.000€
  • 50 Freispiele jeden Freitag

Alle Casino-Boni →

Spielverlauf und entscheidende Momente

Freiburg ging früh in Führung, als Lucas Höler in der 18. Minute eine Nachlässigkeit in der Düsseldorfer Abwehr nutzte. Fortunas Pokaltorhüter Louis Lord hatte zuvor einen Kopfball von Matthias Ginter stark über die Latte gelenkt. Die Freiburger blieben auch nach der Führung dominant, doch Lord verhinderte zunächst weitere Tore, unter anderem bei einer Chance von Yuito Suzuki.

In der zweiten Halbzeit erhöhte Freiburg den Druck. Nach einer Möglichkeit für Vincenzo Grifo und einem weiteren Versuch von Ginter, der den Ball verpasste, gelang es Igor Matanovic, als Joker eingewechselt, in der 71. Minute mit seinem zweiten Ballkontakt per Kopfball das 2:0 zu erzielen. Dies war ein entscheidender Moment, der das Spiel zugunsten der Freiburger kippte.

Igor Matanovic bejubelt sein Tor zum 2:0
Igor Matanovic bejubelt sein Tor zum 2:0 Credit: sportschau.de

Kurz darauf erhöhte Lukas Kübler in der 74. Minute auf 3:0. Der Ball sprang ihm nach einer Rettungsaktion von Louis Lord an den Arm und von dort ins Tor. Da in der ersten Pokalrunde kein Videobeweis zum Einsatz kommt, zählte der Treffer. Fortuna Düsseldorf gelang durch Fabian Schleusener in der 76. Minute der Ehrentreffer nach einem Eckball.

In der Schlussphase nutzte Jordy Makengo in der 80. Minute den Raum, den die aufgerückte Düsseldorfer Hintermannschaft bot, und erzielte das 4:1. Den Schlusspunkt setzte erneut Igor Matanovic, der in der 90.+4 Minute seinen Doppelpack schnürte und den Endstand von 5:1 herstellte.

Stimmen zum Spiel und Ausblick

Julian Schuster, Trainer des SC Freiburg, zeigte sich erfreut über den Sieg und die Fokussierung seiner Mannschaft. Er betonte, dass das frühe Tor geholfen habe, das Spiel zu kontrollieren und die anfängliche Energie des Gegners zu dämpfen. Schuster hob hervor, dass die Mannschaft die anspruchsvolle Aufgabe gelöst habe.

Auf Düsseldorfer Seite äußerte sich Trainer Alexander Ende. Er gratulierte Julian Schuster zum Sieg und merkte an, dass seine Mannschaft gegen eines der stärksten Teams Deutschlands gespielt habe. Ende bedauerte, dass es seiner Mannschaft nicht gelungen sei, die sich bietenden Momente und die Fehler des Gegners zu nutzen. Er bezeichnete das Endergebnis als bitter, betonte aber, dass wertvolle Erkenntnisse aus dem Spiel mitgenommen werden konnten.

Jorrit Hendrix von Fortuna Düsseldorf empfand das Ergebnis als zu hoch. Er lobte die Haltung und Energie seiner Mannschaft in der ersten Halbzeit, kritisierte aber die zu einfachen Gegentore in der zweiten Hälfte. Auch Tim Oberdorf sah gute Ansätze in der ersten Halbzeit, bemängelte jedoch, dass die Mannschaft im Verlauf des Spiels davon abgerückt sei und zu einfache Gegentore kassiert habe. Torhüter Louis Lord sprach von einem sehr starken Gegner und hob die guten Ansätze im Pressing der ersten Halbzeit hervor. Er fand, dass fünf Gegentore zu viel waren, erkannte aber die enorme Qualität Freiburgs an.

Für den Sportclub Freiburg geht es nach diesen erfolgreichen Auswärtstagen zurück nach Hause. Dort steht am Donnerstag das Rückspiel in der Europa-League-Qualifikation gegen Motherwell an, gefolgt vom ersten Bundesliga-Spieltag drei Tage später gegen Werder Bremen.

Source: sportschau.de

Maximilian Weber ist Sportredakteur mit Schwerpunkt Fußball, Bundesliga und internationale Wettbewerbe.

Sport