Hamburg und Köln ziehen im DFB-Pokal weiter, HSV-Talent bricht Seeler-Rekord

DFB-Pokal: HSV-Talent (16) bricht Seeler-Rekord! Hamburg und Köln weiter

Der Hamburger SV und der 1. FC Köln haben sich in der ersten Runde des DFB-Pokals durchgesetzt. Dabei sorgte ein junger Spieler des HSV für einen neuen Vereinsrekord, während Köln einen Rückstand noch drehen konnte.

HSV sichert sich Sieg und Rekord

Der Hamburger SV traf in der ersten Pokalrunde auf den Drittligisten SC Verl. Das Team von Trainer Merlin Polzin benötigte eine gewisse Anlaufzeit, um ins Spiel zu finden. In der Anfangsphase hatte Verl die besseren Gelegenheiten und verzeichnete nach etwa 25 Minuten fünf Torschüsse, während der HSV noch keinen Schuss auf das gegnerische Tor abgegeben hatte. Torhüter Sander Tangvik, der den Vorzug vor Daniel Heuer Fernandes erhielt, musste in der 15. Minute erstmals eingreifen, als André Leipold abzog.

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Die Führung für die Hanseaten erzielte Albert Grönbaek in der 41. Minute nach einem Fehler im Spielaufbau von Verl. Der Däne wurde von Patson Daka bedient und traf mit einem abgefälschten Rechtsschuss. Kurz nach Wiederanpfiff zur zweiten Halbzeit erhöhte Grönbaek in der 46. Minute auf 2:0, indem er von der linken Seite nach innen zog und ins lange Eck schoss.

Vier Minuten später, in der 50. Minute, sorgte der 16-jährige Louis Lemke für den dritten Treffer des HSV. Mit diesem Tor wurde Lemke im Alter von 16 Jahren und 320 Tagen zum jüngsten Pflichtspiel-Torschützen in der Geschichte des Hamburger Vereins. Er übertraf damit den Rekord von Uwe Seeler, der 1954 im Pokalspiel gegen Trier im Alter von 17 Jahren und 283 Tagen getroffen hatte. Der HSV spielte die Partie in Gedenken an den verstorbenen Investor Klaus-Michael Kühne mit Trauerflor. In der Startelf standen neben Lemke auch die Neuzugänge Sebastiaan Bornauw, Martin Adeline und Patson Daka sowie der 19-jährige Shafiq Nandja.

Fabio Baldé vom Hamburger SV
Fabio Baldé vom Hamburger SV Credit: ndr.de

Köln dreht Partie gegen Würzburg

Auch der 1. FC Köln konnte sich in der ersten Runde des DFB-Pokals durchsetzen, allerdings erst nach einem Rückstand. Gegen den Drittligisten Würzburger Kickers geriet Köln in der 18. Minute durch einen Kopfballtreffer von Abrango in Rückstand. Der Kölner Star Said El Mala, der nach einem Transferpoker bis 2031 unterschrieben hatte und erstmals mit der Rückennummer 10 auflief, hatte in der 8. Minute die erste Chance des Spiels, die jedoch von Kickers-Keeper Rajkovacic vereitelt wurde.

Das Spiel war zudem von Fan-Protesten geprägt. In der 22. Minute warfen Kölner Fans Tennisbälle auf den Platz und protestierten mit einem Banner gegen Montagsspiele. Die Wende für Köln leitete Johannesson ein, der mit einem Doppelpack das Spiel drehte. Er erzielte die Tore in der 62. und 77. Minute und brachte den Bundesligisten mit 2:1 in Führung. El Mala musste in der 89. Minute verletzungsbedingt das Feld verlassen und wurde durch Okon-Engstler ersetzt.

Der HSV trifft am kommenden Samstag zum Bundesliga-Auftakt auf Borussia Dortmund.

Source: bild.de

Sophie Wagner ist Sportredakteurin und berichtet über Fußball, Sport und aktuelle Ereignisse.

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